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Dominik (17 Jahre) über seine Ausbildung zum Koch

Internationales Flair

Koch zu werden war schon seit langem mein Wunsch, nur den richtigen Betrieb hatte ich bisher noch nicht gefunden. Bei LSG Sky Chefs gefiel mir sofort das internationale Flair. Ich bekomme einen Überblick über die Kochweisen in verschiedenen Ländern – von japanisch über chinesisch bis hin zu thailändisch. Trotz hoher Qualitäts- und Hygienemaßstäbe und oft großen Mengen an zu produzierendem Essen habe ich faire Arbeits- und Pausenzeiten.

Gemeinsames Kochen in der Schule

Ich bin jetzt im ersten Lehrjahr der dreijährigen Ausbildung. Momentan habe ich 2 Wochen Blockunterricht an der Berufsschule und arbeite anschließend 4-5 Wochen im Betrieb. Die Fächer in der Berufsschule sind fachbezogener als früher in der Schule und für mich dadurch viel interessanter. Wir setzen dort auch Gelerntes direkt praktisch um, z.B. kochen wir zusammen oder lernen, wie man den Tisch eindeckt, Speisen auf dem Teller anrichtet und Essen serviert.

Mehr als Gemüse schneiden

Wir Koch-Azubis beginnen unsere Arbeit in der Mitarbeiterverpflegung. Bald werde ich in die Metzgerei wechseln und später in die Küche, in der die Mahlzeiten für die Flugzeuge nach genauen Vorgaben der Kunden gekocht werden. Das à la carte Geschäft durfte ich in der First Class Lounge kennenlernen. Insgesamt ist es ein angenehmer Wechsel aus kalten und warmen Speisen. Zurzeit habe ich immer Frühschicht, ab 18 Jahren evtl. auch Spätschicht, was aber eher selten ist. Besonders gut gefällt mir, dass ich nicht den ganzen Tag mit Gemüse schneiden beschäftigt bin, sondern viele verschiedene Bereiche kennenlerne und immer mehr selbstständig arbeiten kann.

Anspruchsvolle Aufgaben für Azubis

Obwohl wir sehr viel Essen in sehr kurzer Zeit zubereiten müssen, bleibt immer Zeit etwas erklärt zu bekommen, z.B. wie ein chinesisches Gericht richtig zubereitet wird. Trotzdem sollte man sich das Ganze gut überlegen, denn nur wer zu Hause gerne kocht ist nicht automatisch ein guter Koch oder hat Spaß bei der Arbeit. Zu Hause hat man in der Regel mehr Zeit und nur wenige Zutaten im Vergleich zu hier. Mir gefällt beides.

Nach dem Abschluss ins Ausland

Nach Abschluss meiner Ausbildung möchte ich verschiedene Betriebe kennenlernen. Spannend würde ich auch finden, ins Ausland zu gehen und mal einen komplett anderen Kochstil weit weg von zu Hause kennenzulernen, z.B. in Südamerika.