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A5.4.13

Azubi-Tagebuch Oberflächenbeschichter/-in

Dezember 2011: Moin Moin!

Mein Name ist Jan Eckert ich bin 21 Jahre jung und komme aus Neumünster. Ich habe am 08.08. diesen Jahres meine Ausbildung als Oberflächenbeschichter bei der Lufthansa angefangen. Vor meiner Ausbildung habe ich meinen Schulabschluss gemacht und noch einige Zeit bei der Bundeswehr verbracht. In Zukunft werde ich den Azubiblog von Alena übernehmen und meine Erfahrungen und Ereignisse meiner Ausbildung in jenem niederschreiben.
Ich freue mich darauf, zu schildern, wie meine Ausbildung verlaufen wird. Bis zum nächsten Bericht (dann auch mit Foto)!

Jan Eckert, 21 Jahre
Auszubildender im 1. Lehrjahr zum Oberflächenbeschichter in Hamburg

 

Dezember 2011: Ende der Ausbildung

Nachdem ich nun den letzten Schulblock geschafft habe und ich die entsprechenden Kriterien zum Frühauslernen erfüllt habe, endet meine Ausbildung nun Mitte Januar. Zur Zeit stecke ich mitten in den Prüfungsvorbereitungen und blicke zufrieden auf eine tolle, interessante und abwechslungsreiche Ausbildung zurück. Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in mein Leben als Azubi in der Galvanik gewähren. An dieser Stelle übergebe ich den Azubi-Blog nun auch an unseren „Nachwuchs“ Jan.

Alena Blöcker, 22 Jahre
Auszubildende im 3. Lehrjahr zur Oberflächenbeschichterin in Hamburg

August 2011: Zwischenprüfung

Im letzten Schulblock stand die Zwischenprüfung an.
Im Gegensatz zu vielen anderen technischen Ausbildungsberufen fließt die Zwischenprüfung in unserem Ausbildungsberuf nicht in die Abschlussnote ein. Diese dient vielmehr zur Überprüfung unseres Wissenstandes.
Das heißt natürlich nicht, dass man die Prüfung auf die leichte Schulter nehmen sollte, denn wer etwas erreichen möchte, der muss dafür schon etwas tun.

Der Inhalt der Prüfung besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil.
Unsere Aufgabe im praktischen Teil bestand darin, einen Winkel zu verzinken, schwarz zu chromatieren und ein Vierkantrohr zu schleifen. Darauf hatten wir uns schon während der letzten Schulblöcke vorbereitet. Dieser Aufgabe sah ich noch recht entspannt entgegen.
Anders sah es jedoch bei dem theoretischen Teil aus. Hierauf bereiteten wir uns zwar während des Unterrichts vor, allerdings hat sich in den letzten zwei Jahren eine Menge Unterrichtsstoff angesammelt, den es jetzt zu büffeln hieß.
Da ist die Unterbringung in dem Schülerwohnheim natürlich von Vorteil. Man kann gemeinsam lernen und Gelerntes weitergeben um sich bestmöglich vorzubereiten. Dieses hat sich am Ende auch bezahlt gemacht.

Also, wer seine Sache ernst nimmt und sich gut vorbereitet, muss sich vor der Zwischenprüfung nicht fürchten.

Alena Blöcker, 22 Jahre
Auszubildende im 2. Lehrjahr zur Oberflächenbeschichterin in Hamburg

April 2011: Innerbetriebliche Weiterbildung in der Berufsausbildung

Den Anfang dieses Jahres verbrachte ich hauptsächlich in der Galvanik. Dort wurde ich erneut der Cadmium-, sowie der Chromreihe zugeteilt, um meine bereits in diesen Bereichen erlangten Kenntnisse nochmals zu verbessern.

Die Ausbildung besteht jedoch nicht nur aus Berufsschule und Betriebseinsatz, sondern auch aus zahlreichen Lehrgängen, um Qualifizierungen zu erlangen, die nach der Ausbildung von großer Wichtigkeit sind.

Derzeit nehme ich an einem Englisch-Lehrgang teil, in dem mir technische Begriffe und Ausdrücke vermittelt werden, die mir jetzt und auch in meinem späteren Berufsalltag ständig begegnen können.
Trotz guter Vorkenntnisse in der englischen Sprache beginne ich quasi bei Null. Die meisten Begriffe sind im gebräuchlichen Englisch kaum zu finden.

Ein Themengebiet dieses Lehrganges ist zum Beispiel der Flugzeugaufbau von dem Fahrwerk bis hin zum Triebwerk inkl. der Grundstruktur des Flugzeuges.

Dies ist wichtig, um später die zumeist in englischer Sprache verfassten Arbeitspapiere lesen und die Komponenten richtig zuordnen zu können.

Alena Blöcker, 22 Jahre
Auszubildende im 2. Lehrjahr zur Oberflächenbeschichterin in Hamburg

Dezember 2010: Beginn des zweiten Ausbildungsjahres bei Lufthansa Technik

Das Ende des ersten Lehrjahres und den Beginn des zweiten verbrachten mein Mitazubi und ich in der Lehrwerkstatt. Dort wurden uns die Grundlagen zur Metallbe- und verarbeitung nahegebracht. Dieses geschah sowohl anhand von Unterlagen und Videomaterial als auch durch praktische Arbeiten, wie z.B. Drehen, Fräsen, Feilen und auch Schweißen und Löten.

Im Anschluss dieses 10-wöchigen Lehrgangs kehrte ich wieder in die Galvanik zurück und wurde dort dem Bereich "Vorbereitung" zugeteilt. In der Vorbereitung werden die einzelnen Bauteile zum Beschichten vorbereitet. Dort lernte ich also nicht nur die Bauteile genauer kennen und die Aufträge richtig zu lesen und zu verstehen, sondern wurde auch vermehrt mit selbstständigen Arbeiten betraut.

Es ist wichtig für den Prozess des Galvanisierens, dass alle Bauteile richtig vorbereitet werden. Wenn dieses nicht der Fall sein sollte, können beim Galvanisieren viele Fehler, wie z.B. Brenner, falsch beschichtete Bereiche oder sogar gänzlich vertauschte Bauteile, auftreten.
Um das zu vermeiden, ist es von immenser Wichtigkeit, seine Aufgaben sorgfältig und mit bestem Wissen und Gewissen bis zum Schluss zu erledigen.

Auf dem Foto sieht man ein Bauteil, das gerade dem Wachsbad entnommen wird. Dieses Bad ist z.B. eine Art nicht zu beschichtende Bereiche abzudecken. Weitere Möglichkeiten sind z.B. verschiedene Tapes und Folien.

Alena Blöcker, 22 Jahre
Auszubildende im 2. Lehrjahr zur Oberflächenbeschichterin in Hamburg